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Mittwoch, 27. Juni 2012

Lesetipp: Das verlorene Symbol


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Robert Langdon - vielen ist dieser Name sicher ein Begriff und dazu noch Dan Brown, der diese Romanfigur erschaffen hat. Im dritten Teil der Robert Langdon-Reihe darf der Symbologe ausnahmsweise in seiner Heimat USA auf die Jagd nach Symbolen gehen. Um genauer zu sein, er soll die sagenumwobene Freimaurerpyramide entschlüsseln.

Das verlorene Symbol ist genauso aufgebaut wie die Vorgänger-Romane. Die Geschichte wird aus zwei Hauptsträngen erzählt und alle Nebenerzählstränge führen irgendwann zur Hauptgeschichte.

Die Story: Langdon bekommt einen Anruf vom vermeintlichen Sekretär eines guten Freundes. Er soll nach Washington kommen und einen Vortrag halten. Da die Einladung sehr kurzfristig ist, wird Langdon mit einem Privatjet eingeflogen, zum Veranstaltungsort gefahren und bemerkt erst, als er bereits im Capitol ist, dass etwas nicht stimmt. Die Veranstaltung findet nämlich nicht statt.

Stattdessen taucht eine abgeschnittene Hand auf, auf der merkwürdige Symbole eintätowiert sind. Gleichzeitig ist auch schon die CIA vor Ort, denn es geht angeblich um eine Frage der nationalen Sicherheit. Es stellt sich heraus, dass die Hand Langdons gutem Freund gehört und der Symbologe setzt alles daran seinen Freund zu finden, dafür muss er allerdings die Freimaurerpyramide entschlüsseln.

Zusätzlich muss er vor der CIA flüchten, bekommt aber unerwartet Hilfe von der Schwester des guten Freundes. Also auch hier der klassische Erzählstrang von Dan Brown: Eine schlaue Frau unterstützt die Hauptfigur.

Im zweiten Teil des Buches wird es dann sehr abenteuerlich. Unter anderem stirbt Langdon und dann auch wieder nicht, die CIA entpuppt sich doch nicht als Gegner und die wahre Identität des bösen Gegenspielers ist relativ schnell klar.

Wie immer sind die einzelnen Symbole im Buch abgebildet und es ist schon erstaunlich, wieviel ein einzelner Mann doch wissen kann. Das Ende überrascht allerdings. Da hätte mehr kommen können.

Das Buch ist lesenswert, aber ich hatte mir deutlich mehr davon versprochen.

Dienstag, 5. Juni 2012

Lesetipp: Sturz der Titanen

Es ist wirklich wunderbar, ich lese zur Zeit wieder ein Buch nach dem anderen. Und das mit Hingabe und Genuss, versteht sich.

Auf das aktuelle Buch von Ken Follett habe ich relativ lange gewartet, denn ich wollte den 1.000-Seiten-Wälzer partout nicht als Hardcover lesen, weil mir dann wahrscheinlich die Hände abgefallen wären. Ich muss dazu erklären, dass ich bevorzugt im Bett im Liegen lese und da tun schwere Bücher einfach auf Dauer echt an den Händen weh.

Also hab ich auf das Taschenbuch gewartet, dann kam das iPad und nun spielt es echt keine Rolle mehr, was man liest, denn meine Bücher haben nun immer die gleiche Form und Größe.

Aber ich schweife ab ...

Der aktuelle Ken Follett kann, wie erhofft, einiges. Die Geschichte spielt um den ersten Weltkrieg. Der Autor beleuchtet die gesamte Situation, wie es zum Krieg kam und letztlich auch den Verlauf und das Ende aus allen Perspektiven der einzelnen Länder.

Quelle
Die Subgeschichten und Hauptpersonen sind letztlich alle irgendwie miteinander verbunden. Da ist Maud aus der englischen Oberschicht, die sich in einen deutschen Nachrichtendienstler, Walter, verliebt. Auch Walter entstammt aus der Oberschicht und hat einen Teil seiner Kindheit und Jugend mit Mauds Bruder Fitz verbracht. Man kennt und schätzt sich.

Fitz ist mit einer russischen Fürstin verheiratet, die bis zu ihrer Heirat teils sehr grausam über ihre Untertanen geherrscht hat, woher wiederum der Russe Grigori sie kennt. Grigori ist ein einfacher Arbeiter und steigt durch die russische Revolution ziemlich weit auf.

Follett beschreibt wie immer sehr anschaulich, zum Abtauchen. Hierbei widmet er sich allen Gesellschaftsschichten in denen vom Krieg betroffenen Ländern, etwa vom Lebensablauf eines englischen Bergmannes bis hin zum Arbeitsalltag des amerikanischen Präsident Wilson, denn der hat ja bekanntlich im ersten Weltkrieg auch mitgemischt.

Ich kann nur sagen, einfach ein tolles Buch! Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich jede Zeile genossen und gebe hiermit eine absolute Leseempfehlung!