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Donnerstag, 13. September 2012

Globetrotter Köln: Ausstellung Wasserwesen

Ich war am letzten Samstag das erste Mal in meinem Leben in einer Globetrotter-Filiale und dann gleich zweimal an einem Tag!

Nicht das das eine Nachricht wert wäre, wenn ich zum Shoppen unterwegs bin. Aber dieser Laden ist toll. Ich bin begeistert!

Der Outdoor-Store verfügt beispielsweise über eine -17 Grad kalte Kältekammer, in der man die Outdoor-Jacken mit einer Wärmebildkamera testen kann. Das war schonmal spannend zu sehen, wie schnell der menschliche Körper auskühlt, wenn er nicht über den dementsprechenden Schutz verfügt.
Quelle: Globetrotter.de
Die zweite nette Kammer in dieser Filiale ist die Regenkammer. Dort kann man, wie es der Name bereits vermuten lässt, die Klamotten auf ihre Wasserdichtigkeit testen. Sehr schöne Idee, wie ich finde.
Quelle: Globetrotter.de
Am Besten fand ich allerdings das Tauchbecken im Untergeschoss. Dort gibt es neben Kajaks und weiterem Tauchzubehör dieses Becken zu bestaunen. Bei unserem Besuch waren gerade ein paar Taucher dabei durch das Becken zu tauchen, ganz professionell in voller Montur, versteht sich. Und der Blick vom Untergeschoss bis zur Decke ist auf jeden Fall auch erwähnenswert.

Nach gefühlten zwei Stunden bin ich glückseelig aus dem wohl größten Outdoor-Store deutschlands gegangen.

Einige Stunden später, nach Ladenschluss, sind wir wieder zu Globetrotter im Olivandenhof getingelt. Nach Ladenschluss macht ja eigentlich wenig Sinn zu dem Store zu pilgern, aber wir hatten ein Ziel: die Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung WASSERWESEN.
Quelle: Markus Roth
Im Rahmen der Photokina und des Rahmenprogramms 'köln fotografiert!' sind wundervolle Unterwasser-Bilder von vier verschiedenen Fotografen zu bestaunen.

Mit dabei sind Markus Roth, Mark Hillesheim, Tobias Friedrich und Patrick Neumann. Die Jungs haben alle eine gemeinsame Leidenschaft: Unterwasser-Fotografie.

In der Ausstellung geht es um die Themenwelten Nacktschnecken, Kreatives aus dem Riff, sanfte Giganten der Meere und schwerelose Damen unter Wasser.
Hier die vier Künstler bei ihrer Eröffnungsansprache, Quelle: Markus Roth
Mark Hillesheim beglückt die Frauen. Er und sein Team lassen Frauen unter Wasser sozusagen Schweben. Diese Bilder fand ich erstaunlich.

Patrick Neumann stellt zahlreiche Bilder mit Nacktschnecken aus. Es war wirklich unglaublich zu sehen, wie detailreich so ein kleines Tierchen sein kann.

Tobias Friedrich fotografiert kreativ unter Wasser. Er hat eine Art weiße Tafel oder Leinwand mit nach unten genommen und die einzelnen Tiere vor dieser Tafel abgelichtet. Das sieht ein bisschen so aus, als ob Fisch & Co aus ihrem natürlichen Lebensraum ausgeschnitten wurden und vor diesen weißen Hintergrund gesetzt wurden. Auch hier bleibt nur zu sagen: toll!

Markus Roth war für seine Bilder in Indonesien unterwegs. Seine Fotografien runden diese Ausstellung ab. Er hat die sanften Giganten unter Wasser, die Walhaie, abgelichtet. Ich habe gelernt, dass so ein Walhai ziemlich riesig ist, also jetzt mal im Vergleich zu mir gesehen und auch wenn man mir ein großes Mundwerk nachsagt, so ist das vom Walhai mit zwei Metern Durchmesser doch deutlich größer!
Quelle: Markus Roth
Seit Montag, 10.09. kann man zu den Öffnungszeiten von Globetrotter diese tollen Bilder am Beckenrand des Tauchbeckens bewundern. Die Ausstellung läuft noch bis zum 22.09.2012.

Wer sich in und um Köln befindet, der sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf diese tollen Bilder werfen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.

Und das Beste, ich hatte mich im Vorfeld schon ein bisschen in ein Foto von Markus verliebt. Ja und nun, wenn die Ausstellung vorbei ist, werde ich täglich mein Lieblingsbild begucken können, denn das wird bald bei mir zu Hause an der Wand hängen. Ick freu mir!
Quelle: Markus Roth


Freitag, 7. September 2012

Freitags-Füller

1. Man muss nicht alles wissen, man muss einfach nur immer intelligent gucken oder schnell im Internet recherchieren können.

2. Wenn ältere Herrschaften im Zug total Stress wegen ihres vermeintlichen Sitzplatzes machen, der aber doch erst zwei Wagen weiter reserviert ist - das ist doch ungeheuerlich.

3. Praktischerweise bin ich über 1,70 cm groß, so komme ich fast immer an die Produkte im Supermarkt ran, die ganz oben liegen.

4. Gestern habe ich Erdbeer-Rhabarber-Marmelade und eine Orchidee gefunden. Die Sandra ist einfach zu süß.

5. Der Herbst beginnt für mich mit dem Kochen einer leckeren Kürbis-Suppe aus den selbstgeernteten Kürbissen.

6. Morgen hat ein besonderer Mensch Geburtstag.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die selbstgebackenen Blätterteig-Schnecken, morgen habe ich einen Besuch einer Vernissage geplant und Sonntag möchte ich mir die letzten richtig warmen Sonnenstrahlen auf den Bauch scheinen lassen!

Freitags ist Freitags-Füller-Tag!

Mittwoch, 8. August 2012

Cocktail to go oder wie man erfolgreich einen Abend ausklingen lässt

Am Wochenende stand ein Zoobesuch in Köln an, womit ja die ereignisreiche Fahrt mit dem HKX verbunden ist, wie ich bereits berichtete.

Als mein Männe und ich abends ziemlich müde und abgekämpft wieder im Essener Bahnhof gelandet sind, fuhr, wie nicht anders in der Weltstadt Essen zu erwarten, die nächste U-Bahn erst in einer halbe Stunde Richtung dem ersehnten zu Hause.
Also rein in die U-Bahn, nachschauen wann die nächste U-Bahn fährt und dann gleich wieder auf der anderen Seite aus dem Tunnel, denn wir hatten die grandiose Idee uns noch einen Cocktail to go im Daktari zu gönnen.

Ich finde ja, dass das die weltbeste Cocktailbar ist und preise sie auch immer so bei unseren Gästen an. Wenn Cocktail, dann im Daktari. Okay der Laden ist nicht groß, aber die Cocktails dafür umso mehr. Der immer gut besuchte Laden spricht in diesem Fall für sich. Und die Qualität der Getränke auch.

Im Daktari angekommen haben wir erstmal nachgefragt, ob die sowas wie to go überhaupt anbieten, klar, war die Antwort. Also fix einen Cocktail aus dem mit kunsttigerfell-bezogenem Ordner ausgesucht, wobei fix hier schon eine Viertelstunde in Anspruch nehmen kann.

Ich hab vorsorglich nur nen kurzen Blick in die Karte geworfen, denn ich wollte gern den Cocktail mit Ginger-Ale und Minze, den die Herren beim letzten Besuch genossen haben. Den Namen wusste ich natürlich nicht mehr.

Aber auch das war kein Thema, nach minimalem Überlegen bekam ich die Auskunft, dass es sich hierbei um den Hayo handelt. Mein Männe hat sich für einen klassischen Mojito entschieden. Danach hieß es etwa eine verlängerte Zigarettenlänge warten und wir bekamen eine große, weiße Tüte in die Hand gedrückt.


Tüte? Ich dachte ja, wir bekommen nen Becher und dann können wir den Cocktail ganz gemütlich auf dem Heimweg schlürfen. Aber Pustekuchen. Wir bekommen eine große, weiße Wundertüte, die auch noch bunt geleuchtet hat. Unglaublich.
Also sind wir lachend nach Hause gestiefelt, haben uns über die ziemlich schwere Tüte gefreut und die lahmen Füße waren für einige Zeit vergessen.


Zu Hause angekommen hab ich in der Küche die Wundertüte ausgepackt, bevor wir alle Utensilien mit auf den Balkon genommen und uns gepflegt diese großartigen Cocktails to go schmecken lassen haben.


Zur Erklärung: Der weiße Styropor-Becher im 0,75 l Format ist mit dem Mojito gefüllt und die Glasflasche ist das Gefäß für den Hajo. Und jetzt kommt's: der hohe Becher war bis unter den Rand mit Melonen gefüllt und die Snackbox mit dem Daktari-üblichen Knabberspaß wie Flips, Kräcker usw. Ich sag's gern nochmal: unglaublich!


Und sooooooooooo lecker! Der ganze Spaß kostet etwa 20 Euro und ist jeden Cent wert. Außerdem haben wir in der Wundertüte auch noch eine Taschenlampe gefunden, die gleichzeitig ein roter Leuchtstab ist. Und die kann auch im Intervall blicken, juhuuuuuu!

Fazit: Für den perfekten Tagesausklang auf einen Cocktail to go ins Daktari lohnt immer!

Weitere Infos:
Daktari
Juliusstraße 4 
45128 Essen
Tel.: 0201 2698595
Täglich geöffnet grobe Richtung 21 Uhr.